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Seminar über biologisch-menschliches Verhalten in der Partnerschaft (mit Josef Stein)


Warum gibt es so viele Scheidungen und Singles? Weil vor der Ehe und in der Ehe die entscheidenden Kenntnisse aus der Neuen Medizin gefehlt haben. Ich hätte früher nicht für möglich gehalten, dass man das Verhalten des Menschen biologisch so klar erklären und sogar unter Umständen vorhersehen kann.

Das Studium der Sozialarbeit, das ich plane, wollte ich nicht standardmäßig durchführen, wie alle. Mir hat ein besonderer Kick gefehlt, eine besonders Linie im Studium. Durch Josef Stein bin ich darauf aufmerksam geworden, dass die Neue Medizin mehr kann, als nur "Krankheits"entstehung zu erklären. Sie kann auch die Psyche des Menschen hell ausleuchten und so einige Ungereimtheiten erklärbar machen. Klar, dass ich auf ein Seminar von Josef Stein wollte, einer Person, die sich besonders gut mit diesem Aspekt der Neuen Medizin auskennt, um dieses Wissen mit dem späteren Studium zu verknüpfen, wie es bisher vielleicht noch keiner auf einer Hochschule getan hat.

 

Die Natur möchte immer die beiden, sich ergänzenden Teile "männlich" und "weiblich" zusammenbringen. Allerdings ist das nicht nur rein anatomisch zu verstehen. Nach einem Seminar mit Josef Stein sieht man die Begriffe "männlich" und "weiblich" mit anderen Augen, eben bio-logisch. So kann in einer Partnerschaft auch der Mann weiblich und die Frau männlich sein.

Richtig dynamisch werden die Partnerschaften, wenn ein Mensch in seinem Verhalten von männlich zu weiblich oder von weiblich zu männlich wechselt. Und hier kann man auch DEN Wechsel mit einbeziehen, den alle durchmachen müssen. Aber nicht nur der Wechsel, sondern die bekannten Schocksituationen, die einen Hamerschen Herd im Gehirn auslösen, können das Verhalten eines Menschen ändern. In solchen Momenten die Hintergründe für das neuerlich merkwürdige Verhalten des Partners zu verstehen, kann so manche unnötige Scheidung verhindern. Genauso kann es aber auch eine Hochzeit vermeiden, die unweigerlich in eine Scheidung münden würde. Menschen können sich nicht nur nach einer Hochzeit, sondern je nach Konfliktaktivität auch durch eine Hochzeit so verändern, dass am Ende nur die Scheidung bleibt.

 

Die Biologie nimmt keine Rücksicht auf moralische Ideal- und Wunschvorstellungen des Menschen, die in seiner Kultur entstanden sind, wie z.B. die Liebe und Ehe fürs Leben. Aber wenn wir unseren Verstand einsetzen, kann uns die Biologie auch dabei helfen, einen geeigneten Partner ausfindig zu machen. So kann man unangenehme Überraschungen vermeiden und sogar die Chance auf eine haltbare Ehe erhöhen.

In Josef Stein's Seminar über diese Partnerschaftsdynamik konnte ich den richtigen Einstieg in die neue Wissenschaft der menschlichen Verhaltensforschung finden. Ich bin mir sicher, dass diese Erkenntnisse, verknüpft mit dem Berufs- und Alltagsleben, so manche Türen öffnen kann, die einem sonst gar nicht aufgefallen wären. Selbst wenn einfach Dinge, über die man sich früher aufgeregt hat, jetzt nur noch ein Lächeln auslösen, kann das viel unnötigen Stress und Streit vermeiden.

Nachdem ich nun durch Josef Stein den Einstieg in dieses Thema gefunden habe, werde ich mich weiter damit beschäftigen, und ich denke, wer einmal ein Stück von gerade diesem Wissenskuchen genascht hat, will hinterher den ganzen Kuchen. Das Gute an Wissen ist, dass es beliebig vervielfältigt werden kann und jeder kann sich so viel davon holen, wie er will.

 

Christoph Hubert Hannemann

 

 
Ein Bericht über Dr. Lankas neues Schmerz-Seminar-Konzept

 

Schmerzen ganzheitlich verstehen und behandeln

In der letzten Ausgabe von LEBEN MIT ZUKUNFT hat Dr. Stefan Lanka auf die neue Veranstaltungsreihe „Schmerz, wo kommst Du her, wie gehst Du weg?" hingewiesen. Ende Mai fanden drei Vorträge und ein Tagesseminar dieser Reihe in Österreich statt. Nachstehend ein Rückblick zu diesen Veranstaltungen.


Neue Medizin als Basis

Mit dem Wissen der Neuen Medizin ist es möglich, Schmerz als Symptom im Sinne der Zweiphasigkeit einer jeden so genannten Erkrankung zu erkennen. So beobachten wir Organschmerzen beinahe ausschließlich als Begleitumstand der konfliktgelösten, zweiten Phase. Diese Sonderprogramme verlaufen nach dem so bezeichneten „Äußere Haut-Schema".

Es gibt jedoch auch jene Programme, die bereits während des aktiven Konfliktverlaufes Schmerzempfinden hervorrufen. Die Sensibilität folgt hier dem so genannten „Schlund-Schleimhaut-Schema". Ein bekannter Vertreter dieser Gruppe ist beispielsweise das Magengeschwür (Magenulcus) in Folge eines Konfliktes mit dem biologischen Inhalt „Revierärger".

Für den Betroffenen besteht also mit dem Wissen um die Neue Medizin die Möglichkeit, seine eigene Schmerzqualität zu erkennen und nachzuvollziehen, in welcher Phase des Sonderprogramms er sich aktuell befindet.


Aufklärung - Version 2.0

Wohl bekannt ist die Tatsache, dass man sich in der westlichen Hochschulmedizin vornehmlich auf die medikamentöse Schmerzunterdrückung spezialisiert hat. Eine Beschreibung der Schmerzentstehung oder gar eine Benennung der spezifischen Ursachen bleibt aus.

Aber auch die Aussagen der Neuen Medizin gehen bei dieser Frage - aus heutiger Betrachtung - nicht ausreichend in die Tiefe. Durch Kenntnis der biologischen Abläufe im Körper, welche bei den Vorträgen bis in das Wesen der Zellen der unterschiedlichen Keimblätter durchleuchtet wurden, wird manches erst verstehbar.

Völlig zwanglos zeigt sich (bio-)logischerweise ein Weg, die Schmerzsymptome im Einzelfall zu beeinflussen und eine individuelle Schmerzlinderung zu erwirken.

Notwendige Basis dieser Überlegungen ist allerdings die Bereitschaft und der Mut zur Selbstverantwortung. Es braucht den Ausstieg des Individuums aus einer gewissen Unmündigkeit, der ihm die Möglichkeit gibt, die Zusammenhänge unter Leitung des eigenen Verstandes zu ergründen. Nur so schaffen wir letztlich den Sprung aus unserer gegenwärtigen Glaubenskultur hin zu einer Kultur des Verstehens.


Eine neue Dimension

Einzigartig bei der hinter uns liegenden Vortragsreihe war das Mitwirken eines Osteopathen. Wie ich auch am eigenen Leib erfahren konnte, öffnet sich durch diese Methode der Diagnosestellung und in weiterer Folge auch der Behandlung, ein ungekanntes Fenster.

Faszinierend ist für mich z.B. die Erkenntnis, dass einzig durch eine innere Blockade, welche die freie Bewegung von Organen behindert, Schmerz entstehen kann. Selbst als langjähriger Kenner der Neuen Medizin stößt man manchmal auf Symptome, die sich auch nach eingehender neumedizinischer Abklärung nicht zuordnen lassen. In der Osteopathie sehe ich einen weiteren Weg zum tieferen Verständnis von biologischen Zusammenhängen.

Beim Seminar konnten wir anhand mehrerer Patientenfälle sehr eindrucksvoll ein Zusammenspiel von Osteopathie und Neuer Medizin erproben. Wichtig hierbei war und ist, dass das empirisch ermittelte Erkenntnissystem der Neuen Medizin als Basis dient. Für mich stellen die Erkenntnisse aus dieser Vortragsreihe und nicht zuletzt des Seminares eine wichtige Dimension dar, die mich in meiner weiteren Arbeit beeinflussen werden.

Martin Rauscher, Oberösterreich
 


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Leider der einzige Plan seiner Art zur Überwindung der Geldherrschaft, der auch tatsächlich eine Chance hat.

 


 

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